Archiv der Kategorie 'Frankfurter Bündnis "Bildung ohne Bundeswehr"Bundesweh'

Proteste gegen die Bundeswehr auf dem Hessentag 2014

Kein Trommeln für den Krieg!
Kein Werben fürs Sterben!

Keine Bundeswehr auf dem Hessentag!
Keine Bundeswehr in Schulen und Jobcentern!

Schluss mit den Auslandseinsätzen!
Schluss mit dem Rüstungsexport!

Die Stadt Bensheim an der Bergstraße veranstaltet vom 6.-15.Juni den Hessentag. Die Bundeswehr wird dort wieder die Werbetrommel rühren – für Auslandseinsätze und das Soldatenhandwerk.

Unterstützt den Protest am Pfingstmontag, 9. Juni 2014!

13.00 Uhr: Mahnwache des lokalen Bensheimer Bündnisses* vor der Waffenschau der Bundeswehr. Am Berliner Ring (Festmeile) gegenüber der Einmündung Bert-Brecht-Ring.
*Amnesty International, Forum gegen Rüstungsexporte, Nord-Süd-Forum, Pax Christi, Weltläden Bensheim und Heppenheim

15.00 Uhr: Mahnwache/Kundgebung in der Nähe des „Platz der Bundeswehr“ an der Hessentagstraße.
Dazu rufen bisher auf:
AG „Frieden und Internationale Politik“ (AG FIP) in die LINKE Hessen; DIE LINKE – KV Bergstraße, KV Darmstadt, Landesvorstand; DFG-VK Darmstadt; DGB-Darmstadt; DGB-Jugend-Darmstadt; DKP – Frankfurt, Südhessen, Forum gegen Rüstungsexporte; Friedensforum Darmstadt, GEW Bezirksverband Frankfurt, Junge GEW Frankfurt; Metaller Arbeitsloseninitiative Frankfurt (MAI); ver.di- Bezirk Südhessen

Gemeinsame Abfahrt Frankfurt Hbf: 9.6. Treffpunkt 10:50 Uhr Gleis 12;
Abfahrt 11:06, Ankunft in Bensheim 11:59, Weg zur Mahnwache ca. 3 km

V.i.S.d.P.: Stefanie Haenisch, stefanieht@gmx.de

Antikriegstagaktion 4. September in Frankfurt

Anti-Kriegs-Tag 2013:
4 Jahre Kunduz-Massaker!
Kein US-Angriff auf Syrien!

Mittwoch, 4. September 2013
16.30 Uhr, Konstablerwache

Nein zum Krieg! Nein zu Auslandseinsätzen!
Vollständiger und bedingungsloser Abzug aus Afghanistan!
Mitmachen! Performance, Kundgebung, Information

Es sprechen u.a.:

Wolfgang Gehrcke, MdB, außenpolitischer Sprecher
der Partei DIE LINKE

Christine Buchholz, MdB,
Mitglied im Kunduz-Untersuchungsausschuss, friedenspolitische Sprecherin der Linksfrak

Bildung ohne Bundeswehr bei Umfairteilen in Frankfurt

„Bildung ohne Bundeswehr“ bei Umfairteilen in Frankfurt (29.9.2012)SH.
Die Entscheidung, sich bei der Bundeswehr zu verpflichten, wird in der Familie und mit Freunden besprochen. Mit einem Flyer und einem Stand wollten wir deshalb unsere Forderungen und Argumente unter Leute bringen, für die Außenpolitik nicht das Wichtigste im Leben ist. Der Flyer wurde gerne genommen, am Stand bildeten sich zeitweise Trauben. Wir wurden sogar für unsere Argumente gelobt. Die Frankfurter Rundschau berichtete über unsere Aktivität. Hier der Flyer:

Militärfreie Schulen und Hochschulen!
Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr!
UmFAIRteilen!

Das Frankfurter Bündnis „Bildung ohne Bundeswehr“ ruft zum Protest des Bündnisses „Umfairteilen“ am Samstag, den 29. September auf.
Treffpunkt von „Bildung ohne Bundeswehr“: 12 Uhr, Paulsplatz

Durch Sozial- und Bildungsabbau, durch fehlende oder schlechte Ausbildungs-Möglichkeiten, durch prekäre Arbeitsver-hältnisse, Niedriglöhne und Arbeitslosigkeit wird unsere Zukunft zerstört – insbesondere die von jungen Menschen.

Ausnutzen
Diese wachsende Unsicherheit nutzt die Bundeswehr zur Werbung von Freiwilligen für Auslandseinsätze aus.
Doch der Beruf „Soldat“ ist keine Alternative. Bessere Ausbildung, Stipendien, gute Löhne müssen erkauft werden mit der grundsätzlichen Bereitschaft zu töten und getötet, körperlich und seelisch verletzt zu werden.

Auslandseinsätze erhöhen nicht die Sicherheit der Masse der Menschen in dieser Gesellschaft – im Gegenteil. Krieg führt zu mehr Krieg, nicht zu besseren Verhältnissen oder gar Frieden. Das ist die schlimme Erfahrung von Irak und Afghanistan.

Wer ist Deutschland?
Die neue Losung der Bundeswehr ist „Wir.dienen.Deutschland“.
Deutschland, damit sind die Interessen der „Wirtschaft“ gemeint, der Banken und Konzerne, die gemeinsam mit fast allen Parteien ihre Interessen gegen unsere Interessen durchsetzen, gegen SchülerInnen, Azubis, StudentInnen, RentnerInnen, Familien, ArbeitnehmerInnen und Arbeitslose.

Die Durchsetzung der Interessen der Wirtschaft wurde in den Verteidigungs-politischen Richtlinien festgeschrieben. Verteidigungsminister de Maizière betont, dass die Bundeswehr bereit stehen müsse, der Exportnation Deutschland den Zugang zu den Märkten der Welt und ihren natürlichen Ressourcen zu sicher und zwar „zu Lande, zu Wasser und in der Luft“. Damit wirbt die Bundeswehr die Freiwilligen nicht.

Militarisierung
Die Bundeswehr hat sich mit Kooperationsvereinbarungen den Zugang zu Schulen, zur Lehrerausbildung und zu Arbeitsämtern gesichert. Ihr Reklame-Etat wurde enorm erhöht.

Mit dem Appell an die Verantwortung versucht sie die Köpfe der jungen Menschen zu gewinnen. Als ob diese die Außenpolitik der Deutschlands bestimmen könnten. Das konnte beim Afghanistankrieg noch nicht einmal eine riesige Meinungs-Mehrheit der Bevölkerung.

Alle 17-jährigen werden von der Bundeswehr wegen der Freiwilligen-Wehrpflicht angeschrieben. Die notwendigen Daten werden von den Einwohnermeldeämtern geliefert.

Mit lockeren und aufregenden Events auf Volksfesten und mit Sportevents sollen bei Kindern und Jugendlichen positive „Emotionen“ für die Bundeswehr geweckt werden. Das ist Missbrauch.

Über den finanziellen Zwang zur Drittmittelfinanzierung wird an den Hochschulen zunehmend Forschung fürs Militär installiert.

Protest und WiderstandDiese Werbung trifft auf Protest und Widerstand:

Eine Reihe von Schulen lehnt schon die Einladung von Jugendoffizieren ab. In Südhessen sind das die Martin-Buber-Schule (Haupt- und Realschule) in Heppenheim, die Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach (BBS), die Bert-Brecht-Schule (BBS) in Darmstadt.

An der Goethe–Universität in Frankfurt haben sich 76 % der Studenten für eine Zivilklausel ausgesprochen.
Der Senat der Universität Kassel hat für eine Zivilklausel gestimmt.

Gegen die Beteiligung der Bundeswehr wird seit 3 Jahren auf dem Hessentag protestiert.

Aufgrund der angekündigten Proteste hat die Bundeswehr ihren Werbestand am 15. September 2012 auf der Ausbildungsmesse „stuzubi“ abgesagt!

Für militärfreie Bildung und Forschung !
Keine Bundeswehr auf dem Hessentag !
Für UmFAIRteilen: gegen Sozial- und Bildungsabbau !
Für zivile Ausbildungs- und Arbeitsplätze
!

„Etwas Besseres als den Tod findest Du überall“ (Bremer Stadtmusikanten)

Informiert Euch am Infostand des Bündnisses „Bildung ohne Bundeswehr“ auf der Abschlusskundgebung. Es gibt auch Materialien, was man machen kann, zum Mitnehmen.

Nächstes Treffen von „Bildung ohne Bundeswehr“:
Donnerstag, 4.Oktober 2012, 19 Uhr, DGB-Jugendclub, Untermainkai 69
Wir freuen uns auf Dich.

Frankfurter Bündnis „Bildung ohne Bundeswehr“ (AG „Frieden und Internationale Politik“ in die LINKE, attac-AG Globalisierung und Krieg, DFG-VK Ffm/Hessen, DFV-Hessen, DIE LINKE Ffm)

V.i.S.d.P: Stefanie Haenisch, stefanieht@gmx.de

Aktionswoche für eine militärfreie Bildung und Forschung im September

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

Ein breites Bündnis aus der Friedensbewegung hat folgenden Aufruf verfasst:
Aufruf zur bundesweiten Aktionswoche gegen Bundeswehr in Schulen
und Hochschulen vom 24.-29. September 2012

Die Bundeswehr drängt an die Schulen und Hochschulen! In den Schulen sucht sie zum einen nach dem Ende der Wehrpflicht neue Rekruten und Rekrutinnen. Zum anderen will sie schon die Kinder und Jugendlichen – die Wähler und Wählerinnen von morgen – von der Notwendigkeit militärischer Einsätze überzeugen.
In immer mehr Bundesländern schließt sie deshalb Kooperationsvereinbarungen mit den jeweiligen Kultusministerien. Damit sichert sie ihren Jugendoffizieren und Jugendoffizierinnen Zugang in die Klassenzimmer. Diese „Experten für die politische Bildung“ gestalten dort den Unterricht, entwerfen Lehrmaterialien, organisieren Ausflüge in Kasernen oder andere Seminarfahrten und üben zunehmend Einfluss auf die Ausbildung von Lehrkräften aus. Auch die Wehrdienstberater und Wehrdienstberaterinnen kommen regelmäßig und immer häufiger in Schulen, um Jugendliche offensiv für den Dienst an der Waffe anzuwerben. Auch an den Hochschulen wird eine zunehmende Militarisierung der Forschung und Lehre immer deutlicher.
Wir wollen uns gemeinsam der Militarisierung des Bildungssystems in den Weg stellen.
Darum rufen wir zu einer bundesweiten Aktionswoche vom 24.- 29. September 2012 gegen den Einfluss der Bundeswehr und der Rüstungsindustrie auf das Bildungswesen auf. In vielen Städten sollen dezentral bunte, kreative und öffentlichkeitswirksame Aktionen und Veranstaltungen stattfinden, um Politik und Öffentlichkeit auf die Problematik der zunehmenden Militarisierung des Bildungssystems aufmerksam zu machen.
Wir fordern die sofortige Kündigung der bestehenden Kooperationsvereinbarungen zwischen Kultusministerien und der Bundeswehr sowie die flächendeckende Einführung und Einhaltung von Zivilklauseln um eine Lehre und Forschung an Hochschulen zu garantierten, die auschließlich zivilen Zwecken dient.

Hier weitere Informationen : http://antimilaktionswoche.wordpress.com/

Um gemeinsam in Frankfurt die Aktionswoche vorzubereiten, laden wir Euch zu einem offenen Bündnistreffen ein:

am 9. August 2012 um 19 Uhr
im türkischen Volkshaus (nahe Westbahnhof) ein.

Über eine Rückmeldung und Eure Teilnahme würden wir uns freuen.
Auch Gruppen, die personell nicht in der Lage sind, die Aktionswoche mit zu organisieren, können mit Ihrem guten Namen für die Aktionswoche werben.

Mit antimilitaristischen Grüßen

Christoph, Peter, Daniel und Stefanie
(AG Frieden und internationale Politik, Frankfurt)

Kontakt: Daniel.Weitbrecht(at)web.de